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Küche, Kinder, Kirche, Kaiserin

 

Ursula Kaiserin, Rübenkoppel 1, 23564 Lübeck

 

An den Pastor M. .

St. Philippus und

Alle Protestantischen Kirchen

Lübecks

 

Lübeck,2002-02-17

Erste Schließung in Lübeck

 

Sehr geehrte Weltliche Herren!

Heute möchte Ihre Kaiserin hier in Lübeck den Start mit ihrem Knüppel an Ihnen ausprobieren, denn so wie Sie mit der Geistlichkeit gespielt haben, so möchte Ihre Kaiserin nun mit Ihnen spielen.

Der überdimensionale* Knüppel meiner Person* soll noch nicht hart zuschlagen, da Sie in einem Glauben aufgewachsen und erzogen wurden, ohne eine wahre oder erkennbare* Ehrfurcht vor dem Herrn, so wurde es Ihnen von Ihrem Elternhaus durch die Protestantische Kirche gelehrt.

Sie sind zu einem Teil jedoch verantwortlich zu machen dafür, dass Sie immer gewusst haben werden, dass es Röm. Kath. Menschen gibt, die selbstverständlich auch lieber den leichteren Weg und die leichteren Gebote und Gesetze vorziehen würden.

Nun hat sich die Protestantische Kirche ihre eigenen Gebote und Gesetze gemacht mit denen die Röm. Kath. Kirche nicht mithalten konnte, da diese viel höhere Ansprüche und Maßstäbe an den Menschen stellt.

Meine Person geht davon aus, dass Sie weiterhin das Gewand eines Geistlichen und nur noch selten Ihr eigenes Gewand tragen werden, trotz des Schreibens Ihrer Kaiserin an die Protestantische Kirche.

Dafür bekommen Sie nun vor Ihrer Gemeinde den Hintern verhauen.

So wie Sie andere lächerlich gemacht haben und an deren Werte gegangen sind, so sollen auch Sie lächerlich gemacht werden und es soll an Ihre Werte gegangen werden, damit Sie lernen und verstehen werden, dass die Protestantische Kirche zu schließen ist und zwar* durch eine unbedeutende kleine Person, durch Ihre Kaiserin.

In der kommenden Woche werden Sie sich bitte, meine Damen und Herren, in die Busse setzen während sich dort die Schüler auf den Schulwegen befinden. Sie werden zwangsweise die Gespräche und Verhaltensweisen der Kinder in allen Altersgruppen mit verfolgen müssen.

Folgende Sprüche kommen unter anderen häufig vor:

Ach, jetzt kommt der, das ist der größte................ von der ganzen Welt.

Guck mal, die...................

Du sprichst ja noch wie ein Kind.....................

Du bist wohl schwul............

Das ist hauptsächlich Ihr Verdienst meine Damen und Herrn; Sie haben aus den zehn- bis dreizehn jährigen Kindern Labertaschen gemacht, die sich an Fernsehserien orientieren und somit das Leben dieser Kinder längst vorprogrammiert sein sollte.

Sie wissen nicht und können auch nicht ermessen, mit was und mit wem Sie jahrelang gespielt haben; das können Sie Ihrer Kaiserin gerne glauben und genau aus diesem Grunde wird es nun höchste Zeit mit Ihren Spielchen Schluss zu machen.

Sie brauchten doch schon lange nicht mehr die Röm. Kath. Kirche bekämpfen und konnten sich ganz gelassen als die entgegenkommende Kirche der Nächstenliebe demonstrieren, da Sie die Kirche waren, die mit der Zeit gegangen ist und so konnten Sie auch nur so groß werden!

i. A.

ii. Kaiserin 19. Februar 2002

Sie deuten die Schreiben Ihrer Kaiserin falsch, wenn Sie die große Ablehnung Ihrer Kirche als eine fixe Idee oder manische Verfolgung beurteilen wollen.

Ihre Kaiserin hat diesbezüglich keine Hassgefühle oder ähnliche Motive. Es ist ganz einfach nur die berechtigte Angst.

Jan. 2017

Das Schreiben ist vor ca. 15 Jahren recht lustig aufgesetzt worden, jedoch sehr ernst zu nehmen.

Irgendwann werden Ihre Kirchen geschlossen werden müssen, jedoch nun hat sich bereits ein Seitenwechsel der wahren Kirche vollzogen, den Sie als Protestanten nun mit auffangen werden müssen, denn dafür ist sicherlich genau Ihre Kirche gedacht worden.

___________Ursula Sabisch, Lübeck, Germany ___________www.ursula-sabisch-weltkulturerbe.com